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Schematischer Schnitt durch die Drehorgel

Schematischer Schnitt durch die Drehorgel
Die Abbildung zeigt schematisch die Tonsteuerung eine Drehorgel mit einer Walze

Die Besteckung der Walze, die sich langsam dreht, betätigt den Hebel (Clavis), die über Stecher die Spielventile öffnen. Im Windkasten (WK) herrscht ein Winddruck von ca. 120 bis 200 mm Wassersäule. Nach dem Öffnen der Ventile ertönen die entsprechenden Pfeifen. Die in dem Windkasten angeordneten Ventilfedern schließen den Windstrom, wenn die Claviszähne in Ruhestellung gehen.

 

Während des Drehens mit der Kurbel werden die Schöpfer betätigt, die den Wind erzeugen und gleichzeitig wird über die Schnecke, die auf dem Zahnrad liegt, die Walze ganz langsam vorwärts gedreht. Erreicht nun ein Stift der Walze einen Clavisstift der Drehorgel, wird dieser angehoben und dadurch über eine Umlenkung der Stecher in die Tiefe gedrückt, das Pfeifenventil geöffnet und damit der Ton ausgelöst.

Da für einen Neueinsteiger diese Technik sehr schwer zu verstehen ist, haben wir eine Animation erstellt, die es ermöglich, sich ein Bild von diesen Vorgängen zu machen.

Einstellvorrichtung der Walzendrehorgel

Einstellvorrichtungen einer Drehorgel
Einstellvorrichtungen einer Drehorgel

An der Seite einer Walzendrehorgel gibt es die Möglichkeit die Lieder auszuwählen.

 

1 Klavierholzheber

2 Schwertheber

3 Schwert

4 Walzenachse

 

 

Die schaltbaren Registerzüge der Drehorgel

Die schaltbaren Registerzüge der Drehorgel
Die schaltbaren Registerzüge der Drehorgel

Zieht man bei alten Drehorgeln und bei neuen Instrumenten, die nach altem Vorbild gebauten, die Registerzüge, wird die Luftzufuhr der Pfeifenreihe unterbrochen und die Pfeifen können nicht ertönen. Bei manchen Instrumenten muss der Registerzug gezogen werden, damit die Pfeifenreihe ertönen kann.